Adventskalender 2016

Kalenderverkauf bringt 8888 Euro

Bereits zum vierten Mal hatten die Aktiven Unternehmer (AU) aus dem Amt Oeversee einen Weihnachtskalender aufgelegt und verkauft. Waren es im ersten Jahr noch 1000 Exemplare gewesen, die alle ganz schnell vergriffen waren, so wurden es in diesem Jahr 1750 und sie waren ganz schnell ausverkauft. Jetzt erfolgte der Kassensturz. Mit zusätzlichen Spenden kamen insgesamt 8888 Euro zusammen. Die Gesamtsumme wurde an Schwester Claudia Toporski übergeben, die das Geld dankbar für das „Katharinen Hospiz am Park“ in Flensburg für den ambulanten Kinder und Jugendhospizdienst in Empfang nahm.

Spendenübergabe
Foto v. l. Matthias Lammertz, Claudia Toporski, Michael Sager, Lars Büßen, Dirk Tiedge, Marlene Kraft, Oliver Christiansen und Paul Smala.

Das Besondere am Weihnachtskalender ist, dass die Käufer attraktive Gewinne erhalten können. An jedem Tag gibt es mehrere Preise. Für die 24 Türen waren 109 Preise von Mitgliedern der AU aber auch von Nichtmitgliedern gespendet worden. Der Wert lag bei 4700 Euro. „Die Gelegenheit, Gutes zu Tun und zu gewinnen lockt immer wieder“, stellte Matthias Lammertz, Vorsitzender der AU, zufrieden fest.

Claudia Toporski erklärt gerne, wofür die Spenden verwendet werden: „Wir merken, dass der Bedarf immer größer wird, die Zahl der Erwachsenen, Kinder und Jugendlichen steigt stets“, erklärt sie. Kinder erkrankter Eltern, aber auch trauernde Familien würden unterstützt. In diesem Jahr sei eine „Freizeit für trauernde Familien“ in Norgardholz ganz besonders beeindruckend und zu Herzen gehend gewesen. Drei Tage seien 30 Hilfsbedürftige und zehn Helfer ganz eng beieinander gewesen und hätten Kraft für schwere Tage gesammelt. Allein so ein Wochenende koste 4500 Euro. „Wir sind immer wieder auf Spenden angewiesen, da die Kassen nur sieben Prozent finanzieren, der Rest wird aus ihren Spenden bezahlt“, sagte Toporski.

 

Flensburger Tageblatt: 14. Dezember 2016 / Peter Mai